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Kundenzeitung 1 / 2008  
 

BODI Version 5 bekommt Konturen

Im Juni 2008 erscheint die BODI-Version V4.4e3 und wird an alle BODI-Anwender mit einem gültigen Software-Pflegevertrag ausgeliefert. Parallel zu den aktuellen Projektentwicklungen und den laufenden Pflegearbeiten entsteht die nächste BODI-Generation mit der Versionsnummer 5, die einen technologischen Quantensprung für BODI darstellt.

Die grafische Oberfläche wurde bereits bei der Entwicklung der Module eingeführt und hält nun auch Einzug bei den BODI-Kernprogrammen. Die nächste BODI-Generation nutzt also den Arbeitsplatz-PC zur Ausführung der BODI-Programme unter Windows und schafft damit die zeichenorientierte Oberfläche ab. Die „alten Hasen“ können aber nach wie vor die mauslose schnelle Arbeitsweise mit den F-Tasten anwenden, während sich neue BODI-Anwender sehr schnell mit der Standard-Windows-Oberfläche zurechtfinden.

Die BODI-Daten werden nach wie vor sicher und gesichert auf einem Linux-Server lagern. Eine neue und moderne objektorientierte relationale Datenbank speichert alle Daten und bietet zusätzlich umfangreiche Werkzeuge, die die Weiterentwicklung von BODI wesentlich erleichtern. Mit dieser Kunden- und Interessenten-zeitung wollen wir Sie über den aktuellen Stand informieren.


BODI-Meilensteine

Die nebenstehende Grafik verdeutlicht schematisch den zeitlichen Ablauf der BODI-Entwicklung. Nach der Übernahme der Weiterentwicklung durch die BODI-DATA waren zunächst “Hausaufgaben” zu lösen wie z.Bsp. die Jahrtausendwende. Gleich danach wurden die kon-zeptionellen Grundlagen für BODI V4 und Folgende definiert.

Die Einführung des bodiTEL löste die serielle Technik der ASCII-Bildschirme ab. Danach begann die Entwicklung der BODI-Module, die alle bereits mit grafischer Oberfläche ausgestattet wurden.

Die grüne Kurve zeigt an der Stelle “Wir sind hier”, dass die Umsetzung der BODI Kernprogramme auf eine grafische Oberfläche noch einige Zeit bis ins nächste Jahr anhalten wird. Danach sind dann die Voraussetzungen geschaffen, mit modernen Werkzeugen Aufgaben zu lösen, deren Realisierung mit der bisherigen Technik äußerst aufwändig war.

Interessant ist auch die rote Kurve, die die Entwicklung der Höhe der Investition für eine BODI-Neuinstallation mit Software, Hardware und Schulung schematisch darstellt. Wir gehen davon aus, dass insbesondere bei der Hardware bald eine Untergrenze erreicht ist und dass die Hardwarehersteller diese Untergrenze halten werden. Der Fortschritt wird dann in der weiteren Leistungssteigerung bestehen.

Aller Fortschritt in der Software nutzt aber nur so viel, wie die neuen Funktionalitäten auch in der täglichen Praxis rationalisierend umgesetzt werden. Wir werden deshalb eine neue Schulungsstaffel im September/Oktober -nach der automechanika- starten. Dieser Zeitung liegt ein Fax-Antwortbogen bei. Wir würden uns freuen, wenn Sie möglichst frühzeitig Ihre Anmeldung faxen.


BODI-Update - auf Version 4.4e3

Das Juni-Update auf die BODI-Version 4.4e3 enthält diverse Neuerungen und Funktionserweiterungen, die hier stichwortartig aufgeführt werden. Detaillierte Informationen erhalten Sie wie immer über die Online-Dokumentation.

Kasse: Beim Barverkauf ist es nun möglich, die Bonsumme mit einem Barverkaufsskonto zu versehen. Der nach Abzug von Skonto zu zahlende Betrag wird dann automatisch errechnet. Auch der umgekehrte Weg ist möglich: Sie ermitteln mit "F8" die Bonsumme und geben dann einen zu zahlenden Betrag ein. Der sich daraus ergebende Prozentsatz für Skonto wird dann automatisch errechnet. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn man Zahlungsbeträge inklusive MwSt runden möchte, so zum Beispiel 50,46 € auf 50,00 €.

SMS-Kundenbenachrichtigung: eine SMS direkt aus BODI heraus an einem Kunden schicken, zum Beispiel, um ihm mitzuteilen, dass sein Fahrzeug fertiggestellt ist und abgeholt werden kann.

Checkliste für die telefonische Kundenannahme: bei der telefonischen Terminvereinbarung mit Kunden soll erreicht werden, dass wichtige Angaben zum Auftrag abgefragt werden und dass Zusatzarbeiten und Dienst-leistungen aktiv angeboten werden. Mit einer Checkliste am Bildschirm wird nichts vergessen, auch wenn es mal hektisch ist.

Emissionsschlüssel: Die Druckvorlage für BODI-Aufträge wurde geändert und enthält nun in einem gesonderten Feld den Emissionsschlüssel.

Druckvorschau mit Firmenformular: Sie können jetzt eine Druckvorschau mit Ihrem Firmenformular unterlegen und dies dann als PDF verschicken oder direkt über den PC mit Windows-Fax an den Kunden schicken.

Kundenkarten einlesen: Mit BODI können Sie eine Verbindung zwischen einer Kundenkarte und Ihrem BODI-Kundenstamm hinterlegen. Der Effekt ist dann, dass Sie mit einem Barcode-Scanner die Kundenkarte lesen können und damit direkt den Kunden aufrufen und so zum Beispiel einen Auftrag eröffnen. Sie können auch die Nummer der Kundenkarte eintippen, wenn Sie keinen Barcode-Scanner einsetzen.

DATEV-Schnittstelle - flexible Kontierung: Die DATEV-Schnittstelle wurde um die Funktionalität einer flexibel einstellbaren Kontierung erweitert. Über einen Schalter lässt sich einstellen, ob statistische Buchungen übergeben werden sollen oder nicht.

DAF MDI-Schnittstelle + PLS-Bestellsystem: DAF stellt seinen Partnern täglich einen individuellen und bedarfsgerechten Bestellvorschlag zur Verfügung. Dazu ist es erforderlich, die Artikelbewegungen aller in BODI angelegten DAF-Teile täglich zu melden. Diese Meldung wird nachts durch die BODI-DAF-MDI-Schnittstelle automatisch erzeugt und verschickt. Nach der Analyse der eingeschickten Daten sendet DAF ebenfalls nachts einen Bestellvorschlag an den DAF-Partner zurück. Am bodiTEL Arbeitsplatz lässt sich dieser DAF-Bestellvorschlag dann weiter bearbeiten und auch an das DAF PLS-Bestell-system übergeben.

ATRIS-Schnittstelle:Die CD-Infosysteme der Handels-gruppe Auto-Teile-Ring ATR von Matthies, Stahlgruber und Wessels+Müller enthalten für einen Artikel Original Herstellernummern und für denselben Artikel auch eine Handelsnummer. Welche Artikelnummer bei der BODI-Übernahme verwendet werden soll, kann jetzt eingestellt werden.


Ein erster Blick auf BODI 5



Das Installationsschema zeigt den wesentlichen Unterschied zu BODI V4 auf: der BODI-Server dient ausschließlich als Datenbankserver, während die BODI-Programme jeweils auf jedem BODI-Arbeitsplatz als reine Windows-Programme installiert sind. Selbstverständlich werden Ihre wertvollen BODI-Daten wie bisher auch automatisch nachts gesichert.

Der Internetzugriff bzw. Filialanbindungen oder Heimarbeitsplätze sind in das Windows-Netz integrierbar. Wird nun ein BODI-Programm aufgerufen, hat dies zunächst nichts mit dem BODI-Server zu tun, erst wenn Daten abgerufen, verändert oder hinzugefügt werden, wird auf den Server zugegriffen. Die gesamte grafische Darstellung der Benutzeroberfläche berührt nur den PC-Arbeitsplatz und stellt somit keine Belastung des Netzwerkes mehr dar.

Alle unter Windows üblichen Vorgänge wie zum Beispiel das Drucken sind nicht mehr die Aufgabe des Servers, sondern des Windows-Netzwerkes. Dies bedeutet natürlich, dass aktuelle PC-Arbeitsplätze und ein sauber installiertes Netzwerk vorhanden sein müssen, damit Sie von den Vorzügen der neuen BODI-Technik profitieren können. Diese Anforderungen sind aber allen Anwendern bekannt, die die technischen Informationssysteme wie ESI-[tronik], Silver-DAT, Centro-digital usw. nutzen. Auch dort sind aktuelle PCs erforderlich.

Was ändert sich nun bei den BODI-Programmen? Wird alles anders, müssen alle Mitarbeiter neu geschult werden, müssen Betriebsabläufe neu organisiert werden?

Nein, nichts von alledem! Sie finden sich sofort wieder. Das nebenstehende oberste Bild zeigt das BODI-Hauptmenü im neuen Outfit und in bekannter Struktur. Sie erkennen sofort, dass Sie wie bisher auch einfach eine “21” eintippen können, und damit ist die Auftragsverwaltung geladen. Sie können aber auch mit der Maus klicken, so wie viele neue BODI-Anwender es gewohnt sind, wenn Sie von anderen windowsbasierten Programmen zu BODI wechseln.

Das nächste Bild zeigt die Benutzerverwaltung als gutes Beispiel für die erleichterte Handhabung, um einem Benutzer das Recht zuzuweisen, ob er ein bestimmtes Programm aufrufen darf oder nicht; Sie setzen einfach den Haken oder entfernen ihn. Das Vor- und Zurückblättern können Sie weiterhin mit F3 und F2 durchführen, mit der Windows-Laufleiste wird sich der eine oder andere aber doch im Laufe der Zeit anfreunden. Das dritte Bild zeigt die zuschaltbare Funktion des “Schnellzugriffs” auf Programme und deren Unterprogramme, um schnell mit einem Klick direkt an eine bestimmte Programmstelle zu springen, ohne mehrere Schritte wählen zu müssen.

Das dritte Bild zeigt weiterhin einen unter Windows üblichen Vorgang für die Druckerauswahl und die Wahl von Druckoptionen. Selbstverständlich steht Ihnen nach wie vor die Tastenkombination “Strg+Y” zur Verfügung. Das vierte Bild zeigt die Eingabemaske in einem “neuen” Programmpunkt “Administration-Personen-Mitarbeiterverwaltung”. Neu ist die Funktion nicht wirklich, denn in BODI V4 können Sie im Firmenstamm-Texte die MA-Nummer und den Namen ebenfalls erfassen.

Bild 4 zeigt auch, dass zusammengehörende Informationen gebündelt werden, was die Pflegearbeit wesentlich erleichtern wird. Ein weiterer Vorteil dieser neuen Technik ist die nicht mehr vorhandene Begrenzung der Stellenzahl bei Eingabefeldern. So ist zum Beispiel das Feld der Namenszeile 1 im BODI V4 Kundenstamm auf 30 Stellen begrenzt. In BODI 5 können Sie so viele Zeichen eingeben, wie Sie wollen.

Zu guter letzt: BODI-Anwender mit einem gültigen Software-Pflegevertrag werden für den Übergang auf BODI 5 keine zusätzlichen Lizenzgebühren zahlen müssen!


MegaPlus Fibu-Update auf 1.8e

Auch in der Finanzbuchhaltung sind zahlreiche Änderungen und Erweiterungen vorgenommen worden. Das Update auf die Version 1.8e wird an alle Fibu-Anwender mit dem BODI-Update ausgeliefert.

Hier nun ein auszugsweiser Überblick über die Neuerungen:

  • In den Personenkonten-Stammdaten können nun mehrere Bankverbindungen je Konto und auch ein ab-weichender Kontoinhaber hinterlegt und beim Buchen ausgewählt werden.
  • Im Windows-Client wurde die Buchungsbearbeitung durch die Aufteilung mit Dateireitern für “Buchung”, “AZV”, “Mahnwesen” und “Sonstiges” erleichtert. Im Dateireiter AZV besteht nun die Möglichkeit, die hinterlegte Bankverbindung einer Buchung zu ändern. Eine gleiche Funktion steht auch für die Stapelbuchungen zur Verfügung.
  • Beim “Automatischen Zahlungsverkehr” wurden neue Konfigurationsparameter eingeführt, die es erlauben, das Zielverzeichnis und den Namen der “Datenträger-Dateien” nach eigenen Wünschen zu gestalten. Im kreditorischen Zahlungsverkehr sind nun auch SEPA-Überweisungen möglich.
  • Über eine neue Funktion Sachkonten-Steuercodewech-sel lässt sich für einen bestimmten Sachkontenbereich ein Steuercodewechsel durchführen. Jede Änderung wird protokolliert und ist über den Menüpunkt Umstatzsteuer-codehistorie auswertbar.
  • Eine neue Funktion Umsatzsteuer-ID-Prüfmuster bietet die Möglichkeit, zu jedem EU-Mitgliedsstaat bis zu 20 verschiedene USt-ID Prüfmuster zu hinterlegen.
  • Eine neue Funktion wurde beim Buchen einer Mahnvorschlagsliste eingebaut. Dabei werden alle Mahnungen archiviert und können nachträglich angesehen und auch ausgedruckt werden. Bei der Buchungsanzeige können jetzt auch Buchungstexte über einen Platzhalter (*) gesucht werden.
  • Über die neue Funktion Saldenliste im DATEV-Format lässt sich eine Datei erzeugen, die Informationen einer Saldenliste bei DATEV einlesbar macht und vom Steuerberater verarbeitet werden kann.


Neue Schulungsstaffel für BODI

Die BODI-Online-Hilfe dokumentiert alle BODI-Funktionen detailliert. Als PDF-Datei oder ausgedruckt umfasst die Dokumentation 1470 Seiten. Wohl nur die Wenigsten haben Zeit und Lust dieses Volumen vollständig durchzuarbeiten.

Deshalb laden wir Sie ein, nach der automechanika an einem eintägigen BODI-Seminar teilzunehmen. In unserer letzten Kundenzeitung hatten wir Sie gefragt, zu welchen Themen Sie gerne ein Seminar mitmachen würden. Wir haben zahlreiche Antworten erhalten, vielen Dank! Die meisten Wünsche beschäftigten sich mit der Vermittlung von Grundkenntnissen und dem Aufzeigen von Zusammenhängen einzelner Module und Programme.

Diesen Wünschen kommen wir gerne nach und haben für Sie ein BODI-Seminar zusammengestellt, das das normale Tagesgeschäft in den Mittelpunkt stellt. Wir sind sicher, dass auch “alte Hasen” noch dazulernen können, wie man täglich wiederkehrende Aufgaben leichter und schneller lösen kann.

Schulungsinhalte:

  • Stammdatenpflege, Sprungmenü, Preisupdate
  • Auftragsverwaltung, Arbeitspakete, CD-Infosysteme
  • Sammelrechnungen, Festpreis, Investitionsgüter
  • Zielgruppenorientierte Direktwerbung, Serienbriefe
  • Rechnungshistorie, Auswertungen, Auftragsimport
  • BODI-Kasse, Barverkauf
  • Druckvorschau, Email-, SMS- und Faxversand aus BODI
  • Inventurabwicklung, Bewertung, Statist.-Gruppierung
  • bodiTEL-Funktionen, Terminplanung, Bestellsysteme
  • Checkliste für Kundenannahme, Kundenkarten
  • Werkstatt-Zeiterfassung und -Auswertungen
Benutzen Sie unser vorgefertigtes Faxformular zur Anmeldung für die BODI-Seminare im September.


Hier können Sie die Kundenzeitung als PDF-Dokument herunterladen.
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  Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung vor Ort schicken Sie eine E-mail an info@bodi-data.de.

 
 
   bodi-dataservicekundenzeitung 1/2008   

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